Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Aussichtsplattform
Völkerschlachtdenkmal Leipzig – Geniestreich eines Architekten

Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form

Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form, fan­tas­ti­scher Blick

Aussichtsplattform Völkerschlachtdenkmal AussichtDie Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form wird von den Wissenden als der Platz, dem Sitz, der geistigen Sonne angesehen. Und wer von Ihnen jetzt etwas ver­wun­dert daher schaut und sich die Frage stellt, wie man auf eine solch weit her­ge­hol­te Idee, im Zu­sam­men­hang mit unserem Wahr­zei­chen kommen kann, in ein an­dau­ern­des Kopf­schüt­teln, bezüglich solch einer Aussage verfällt, der lenke seinen Blick etwas weiter runter, circa in die Mitte des Bauwerks. Was wird man da entdecken können? Einen Son­nen­thron! Wie jetzt? Schauen Sie einfach einmal über den Erzengel Michael, über die über ihm liegende Mau­er­kan­te in Höhe von 23 Metern.

Erzengel Michael VölkerschlachtdenkmalDann werden Sie dieses Symbol, den Son­nen­thron, ägyptisch gedacht und aus­ge­spro­chen der Sitz des Son­nen­got­tes Ra oder Re über­deut­lich erkennen können. Ja, selbst Michael ist von Son­nen­strah­len umkränzt. Noch nicht genug Son­nen­sym­bo­lik? In Ordnung. Dann schauen Sie auf den Brust­pan­zer des Erzengels. Dort erkennen Sie die sti­li­sier­te Dar­stel­lung des Solar Plexus, des in uns liegenden Son­nen­ge­flechts. Hm. Ist dies nicht eine grandiose Aussicht? Ein scharfer und zugleich bril­lan­ter Denk­an­satz mit Weitblick? Was alles hat das nun mit der Völ­ker­schlacht zu Leipzig 1813 zu tun? Natürlich nichts. Doch es ist für den auf­merk­sam dieses Bauwerk Stu­die­ren­den zu erkennen, so diese mit offenen Augen und noch mehr ge­öff­ne­ten Herzen sich diesem Monument mit Ehrfurcht zu nähern wissen. Aber ach, Erzengel gibt es ja gar nicht. Oder viel­leicht doch?

Völkerschlachtdenkmal FührungenIr­gend­et­was muss sich der Architekt doch dabei gedacht haben! Und wir reden hier von dem Ar­chi­tek­ten Clemens Thieme und nicht, wie immer noch auf of­fi­zi­el­len Seiten unserer Stadt kundgetan, Herrn Professor Bruno Schmitz. Denn dieser erreichte gerade einmal den 4. Platz für seinen Entwurf. Also durch­ge­fal­len. Clemens Thieme, der Erbauer des Völ­ker­schlacht­denk­mal Leipzig, Eh­ren­bür­ger, so ist es nach­zu­le­sen auf seinem Grab auf dem Süd­fried­hof, ihm alleine gebührt diese An­er­ken­nung. Selbst seine Büste (zumindest eine Kopie davon), die nun wieder im Monument zu finden, nach dem sie jahrelang dort nicht auf­zu­fin­den gewesen ist, kann man jetzt im Bereich der Ka­ta­kom­ben wie­der­fin­den. Zu DDR-Zeiten wurde der Name überhaupt nicht aus­ge­spro­chen. Warum war dies damals so? Warum war es noch viele Jahre nach der Wende so? Wieso hat man sich in Ver­leug­nung geübt und tut dies auch teilweise heute noch? Vor was hat man denn da Bedenken? Liegt es viel­leicht daran, dass er Frei­mau­rer war? Dieses Bauwerk nach seinem hohen Wissen und Gewissen ge­stal­te­te? Dies wäre doch erst recht einmal eine An- und Aussicht in seine Ge­dan­ken­welt wert, oder?

500 Denk­an­stö­ße bis zur Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form

Clemens Wilhelm ThiemeWenn wir oben auf der Aus­sichts­platt­form angelangt sind, dann sollten sich die Menschen, die Be-Suchenden, die sich ja zu Suchenden ent­wi­ckeln sollen, etwas über ihre Per­sön­lich­keit lernen können. Und so wie der Architekt es gewesen ist, sich zu einem frei denkenden, zu einem sein freies Be­wusst­sein er­grei­fen­den Wel­ten­bür­ger sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ja bloß nicht. Wir brauchen keine frei denkenden In­di­vi­du­en, sondern funk­tio­nal denkende Menschen, funk­tio­nie­ren­de In­di­vi­du­en. Die Aussicht darauf, frei denkende und schöp­fe­risch denkende In­di­vi­dua­li­tä­ten zu­zu­las­sen, das muss doch er­schre­cken. Das schöp­fe­ri­sche Denken über lassen wir den, Kreativen, den Spinnern und Phi­lo­so­phen. Und deren Ge­dan­ken­gut verweisen wir dann in das Reich der Märchen und Sagen. Ja, ja, solche abwegigen Denk­an­sät­ze sind fast so schwierig, wie die 500 Ge­dan­ken­gän­ge bis zum Kubus, der Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form.

Doch ei­gent­lich sind es ja vom Ori­gi­nal­ein­gang, also der Krypta, bis zur Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form „nur“ 365 Stufen bis zur Höhe von 91 Metern. Für jeden Ka­len­der­tag eines neuen Jahres ein Denk­an­stoß. In­ter­es­sant. Der Son­nen­ka­len­der des alten Ägypten. Schon wieder Ägypten? Na lassen wir das lieber. Man könnte sonst noch auf die Idee kommen, dass das Wahr­zei­chen unserer Stadt eine ganz andere Bedeutung hat, als es die ge­schicht­lich-his­to­ri­sche Über­lie­fe­rung uns ver­mit­teln möchte. Solche Aus­sich­ten möchten wir ja nicht.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig Geschichte und BedeutungWenn Sie jetzt aber doch zu den positiv neugierig ge­wor­de­nen Lesern gehören, und Sie die wirkliche und wahr­haf­ti­ge Ge­schich­te ken­nen­ler­nen und er­for­schen wollen, einfach einmal tief­sin­ni­ger in diesen ganzen Ge­dan­ken­kon­strukt ein­tau­chen möchten, dann erleben Sie unsere Führungen Völ­ker­schlacht­denk­mal über die Ruh­mes­hal­le bis zur Aus­sichts­platt­form hinauf. Richtig tief­grün­dig wird es aber erst bei unseren Ver­an­stal­tun­gen, die sich der ägyptisch, jüdischen und keltisch-ger­ma­ni­schen Symbolik widmen. Es werden span­nungs­ge­la­de­ne 500 ge­dank­li­che Schritte bis zur Völ­ker­schlacht­denk­mal Aus­sichts­platt­form werden. Hilfs­wei­se gibt es auch einen Aufzug. Danach wird alles anders sein. Sie werden beginnen, völlig neu über dieses Kunstwerk zu denken. Und viel­leicht sogar ein wenig über sich selbst. Viel Erfolg dabei.

Weitere Tou­ris­mus­zie­le in Deutsch­land zur Völ­ker­schlacht können Sie über unsere Bil­dungs­rei­sen ken­nen­ler­nen. In Leipzig können Sie dafür eine unserer Stadt­füh­run­gen, auch als Kom­bi­tou­ren mit einer Stadt­rund­fahrt buchen. Dafür bieten wir Ihnen ver­schie­de­ne Pau­schal­an­ge­bo­te an, bis hin zu unseren Napoleon-Touren in Deutsch­land. Greifen Sie schnell zu. Oder lassen Sie sich von den Re­zen­sio­nen, Be­wer­tun­gen, Be­su­cher­mei­nun­gen, Ein­schät­zun­gen und Be­ur­tei­lun­gen be­geis­tern. Zeugnisse, die wir von Gästen erhalten haben, die mehr als nur die schöne Aussicht genießen durften. Ihnen danke wir für diese Dank­sa­gun­gen.